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Warum es mit dem Abnehmen nicht klappt

von menscore
Fachliche Beratung: Ärztliche Redaktion
© simona - Fotolia.com
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Manchmal kann es wirklich frustrierend sein. Man müht sich im Fitnessstudio ab, streicht Süßigkeiten vom Speiseplan und ernährt sich auch sonst bewusster und ausgewogener. Dennoch will sich der ersehnte Abnehmerfolg nicht einstellen. Oftmals sind es nur Kleinigkeiten, die einem einen Strich durch die Rechnung machen.

Worauf beim Essen und Trinken geachtet werden sollte

Wer zu wenig Wasser trinkt, macht es sich selbst unnötig schwer, abzunehmen. Zwei Liter Wasser am Tag helfen dabei, die Pfunde schmelzen zu lassen. Man stillt den Durst ganz ohne Extra-Kalorien und mit einer ausreichenden Wasserzufuhr sinkt das Risiko, zu zuckerhaltigen Süßgetränken zu greifen. Denn Kalorien kann man nicht nur essen, sondern auch trinken. Limonade und Säfte sorgen ganz nebenbei dafür, dass die Kalorien, die man beim Essen einspart, doch wieder auf Bauch und Hüften kommen.

Zudem sollten zwischen den einzelnen Mahlzeiten keine allzu langen Pausen liegen. Wer zu lange wartet, verlangsamt seinen Stoffwechsel. Dadurch können die mit der nächsten Mahlzeit aufgenommenen Kalorien nicht mehr optimal verbrannt werden. Schon hat man wieder mit Extragewicht zu kämpfen. Zudem neigt man bei längeren Pausen eher dazu, später wieder zu viel zu essen, da der Hunger mittlerweile zu groß geworden ist. Besser sind daher mehrere über den Tag verteilte kleine Portionen, als wenige große. Ratsam ist es zudem immer, sich seine Mahlzeiten selbst zuzubereiten, statt auf regelmäßige Restaurantbesuche oder gar Fertiggerichte zu setzen. Denn wer selbst kocht, behält deutlich besser den Überblick über die Zutaten und damit auch über die Menge an Kalorien.

Falscher Schlafrhythmus und zu wenig Bewegung

Natürlich hat jeder Mensch seinen eigenen Schlafrhythmus. Unterschätzt wird jedoch meist, dass ein gesunder Schlaf auch maßgeblich beim Abnehmen helfen kann. Empfohlen werden 7 bis 8 Stunden. Wer mehr als 9 Stunden oder weniger als 5 Stunden dauerhaft schläft, riskiert eine Gewichtszunahme. Denn in beiden Fällen wird der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht gebracht. Der Hunger kann von den Appetit regulierenden Hormonen nicht mehr gesteuert werden. Dadurch kann es sein, dass man mehr isst, als eigentlich nötig, da sich ein falsches Hungergefühl einstellt bzw. das Sättigungsgefühl zu spät einsetzt. Auch für Personen, die viel sitzen, kann es schwer sein, abzunehmen. Dem Körper fällt es in diesem Fall zunehmend schwer, zu bemerken, wann das Sättigungsgefühl eintritt. Das Ergebnis ist, dass man zu viel isst. Schon kleine Trainingseinheiten von wenigen Minuten, die in den Tagesablauf integriert werden, können diesen Zyklus durchbrechen. Es genügt schon, hin und wieder ein wenig zu laufen. Ganz nebenbei ist dies auch für Gelenke und Rücken eine Erholung vom langen Sitzen.

Man gönnt sich die falschen Dinge

Das beste Training wird zunichte gemacht, wenn man sich danach mit einem opulenten Essen belohnt. Die gerade hart abtrainierten Kalorien sind so ruck-zuck wieder dazugewonnen. Im Übrigen sind auch viele Sportgetränke und -riegel sehr reich an Zucker. Hier sollte man die Liste der Zutaten und Nährstoffe genauer studieren, um zum passenden Produkt zu finden. Und während man sich durchaus ein Glas Wein zum Essen gönnen kann, bedeutet jedes darüber hinaus gehende Glas letztlich nur wieder unnötige Kalorien. Alkohol ist reich Kalorien und wer sich gern öfter einmal das ein oder andere Glas mehr gönnt, kann schnell jeden Diätplan durchkreuzen.

Stress & Zeitdruck

Wer sich bewusst mit seiner Ernährung auseinandersetzt, trifft gesündere Entscheidungen. Der schnelle Bissen unterwegs mag den Gaumen kurz verwöhnen und den Hunger schnell stillen, doch auf der Hüfte setzt er sich leicht dauerhaft fest. Es lohnt sich daher, Mahlzeiten und gesunde Snacks in den täglichen Ernährungsplan einzubauen. Wer zudem unter Stress leidet, ist geradezu prädestiniert dafür, zu kalorienreichen Naschereien zu greifen, um sich Nervennahrung zuzuführen. Es spricht nichts dagegen, etwas Süßes zu sich zu nehmen, wenn einem der Sinn danach steht. Die industriell gefertigten Süßigkeiten sollte man aber meiden, wenn man ernsthaft abnehmen möchte. Ein Joghurt mit Bananen oder anderen süßen Früchten wäre hier eine Alternative, ebenso wie Datteln oder Joghurt mit Ahornsirup.

Gesundheitliche Gründe, die das Abnehmen erschweren

Auch eine träge Schilddrüse kann es einem schwer machen, sich dem Wunschgewicht zu nähern. Die Schilddrüse ist für Hormone verantwortlich, die u. a. das Energie-Niveau kontrollieren. Wenn nun nicht ausreichend dieser Hormone zur Verfügung stehen, purzeln die Pfunde nicht mehr ganz so leicht. Eine ärztliche Beratung kann hier weiterhelfen, denn es gibt Medikamente, die Abhilfe schaffen können.
Werden Medikamente aus anderen medizinischen Gründen eingenommen, können auch diese den Abnehmerfolg erschweren bzw. für eine Gewichtszunahme verantwortlich sein. Wer seine Medikamente diesbezüglich in Verdacht hat, sollte sie jedoch keinesfalls eigenmächtig absetzen. Ein Gespräch mit dem Arzt, ob es eventuell Alternativen gibt, kann weiterhelfen.

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