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Mannschaftsspiel der Spermien

von Inka Steyn
Fachliche Beratung: Ärztliche Redaktion
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Stimmt es, dass es einen „Krieg der Spermien“ gibt?

Wettkampf der Spermien

Ja, behaupten die britischen Biologen Robin Baker und Mark Bellis. Nach deren Forschung ist nur etwa ein Prozent des bei einer Ejakulation verspritzten Spermas, das im Schnitt insgesamt 300 Millionen Samenzellen enthält, für den Wettlauf zur Eizelle bestimmt. Diese wenigen Spermien sind, um sich der Terminologie eines Fußballspiels zu bedienen, die „Stürmer“, die das entscheidende Tor machen sollen: das Ei befruchten.

Darüber hinaus gibt es nach Bakers und Bellis‘ Theorie blockende Samenzellen, die potenziellen Spermien eines Nebenbuhlers den Weg versperren, etwa am Eingang zur Gebärmutter. Noch aggressiver agieren die Exemplare einer weiteren Sorte „Abwehrspieler“: Sie erkennen fremde Samenzellen, greifen sie an – und töten sie.

Übrigens erhöht sich die Zahl der Spermien im Ejakulat schlagartig auf die 500 Millionen, wenn die zu befruchtende Dame in den Tagen zuvor nicht ununterbrochen an der Seite des Beischläfers war und zumindest theoretisch hätte fremdgehen können. Frei nach dem Motto: Mann weiß ja nie…

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