Hepatitis C von menscore 24. Juni 2022 Eine Hepatitis-C-Infektion wird in ihrem Verlauf meist chronisch und kann zu schweren Leberschäden führen (Leberzirrhose, Leberkrebs). Übertragung erfolgt meist durch Blut. Risikofaktoren sind hier u. a. verunreinigtes Spritzbesteck, verunreinigte Instrumente beim Piercing und Tätowieren. Eine vorbeugende Hepatitis-C-Impfung gibt es nicht.
Hepatitis B von menscore 24. Juni 2022 Hepatitis B ist ebenfalls eine Infektionskrankheit der Leber. Sie ist eine der häufigsten Virusinfektionen und wird meist durch sexuellen Kontakt, aber auch durch virushaltiges Blut übertragen. Zeichen einer Hepatitis-B-Infektion sind z. B. Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit, Gelbfärbung der Haut und der Augäpfel, Bauchschmerzen und Übelkeit und Erbrechen. Allerdings zeigt nicht jeder Infizierte diese Symptome. Da die Krankheit schwere Spätfolgen wie Leberzirrhose und Leberkrebs haben kann, aber nur schwer zu behandeln ist, wird bei Ansteckungsgefahr zur vorbeugenden Impfung geraten.
Hepatitis A von menscore 24. Juni 2022 Das ist eine Form der virusbedingten Leberentzündung. Das Hepatitis-A-Virus wird durch verunreinigte Lebensmittel und/oder verunreinigtes Wasser übertragen. Es ist deshalb besonders in Ländern mit mangelhaften Hygienebedingungen verbreitet. Beschwerden wie Übelkeit, Fieber, Müdigkeit treten ungefähr zwei bis sechs Wochen nach der Ansteckung auf. Eine Hepatitis-A-Infektion kann man vermeiden, indem man sich impfen lässt und Lebensmittel wie Obst, Salat und Gemüse vor dem rohen Verzehr gründlich wäscht.
Harnwegsinfekt von menscore 24. Juni 2022 Ein Harnwegsinfekt ist in der Regel eine bakterielle Entzündung der ableitenden Harnwege, die Nierenbecken, Harnleiter, Harnblase und Harnröhre umfassen. Dieser Infekt kann bedrohlich werden, wenn er sich bis in die Nieren und/oder die Blutbahn ausbreitet. Harnwegsinfekte können sehr gut mit Antibiotika behandelt werden. Wie bei allen Harnwegsproblemen hilft es auch hier, möglichst viel zu trinken (gemeint ist aber nicht Alkohol!). Wenn Harnwegsinfekte gehäuft auftreten, muss die Ursache gesucht werden.
Harnsteine von menscore 24. Juni 2022 Harnsteine können in den Nieren, der Blase, dem Harnleiter und der Harnröhre vorkommen. Sie sind verschieden groß und enthalten meist Kalzium und Harnsäurekristalle. Harnsteine bereiten nicht immer Beschwerden, verirrt sich aber einer im Harnleiter oder in die Harnröhre, kommt es oft zu starken Schmerzen. Viel trinken hilft, um Harnsteinen vorzubeugen.
Harnröhre von menscore 24. Juni 2022 Damit der Urin von der Blase nach draußen gelangen kann, benötigt er die Harnröhre. Beim Mann gehört die Harnröhre aber auch zum Geschlechtsapparat, da auch das Sperma sie als Weg benutzt. Männer haben im Gegensatz zu Frauen eine sehr viel längere Harnröhre (ca. 20 bis 26 cm), weshalb sie seltener an Blasenentzündungen leiden müssen.
Harnphlegmone von menscore 24. Juni 2022 Durch eine Verletzung der Harnorgane kann Harn ins Gewebe eindringen und dadurch eine sich schnell ausbreitende eitrige Entzündung des Zellgewebes hervorrufen. Diese Entzündung wird Harnphlegmone genannt.
Harnleitersteine von menscore 24. Juni 2022 Geht ein Nierenstein aus der Niere ab und bleibt im Harnleiter stecken, wird er Harnleiterstein genannt. Solche Steine, eigentlich Steinchen, bestehen aus Kalksalzen und Harnsäurekristallen. Sie können sich auch in der Blase bilden (Blasensteine) und führen zu starken Schmerzen, wenn sie in enge Harnwege wie die Harnleiter oder die Harnröhre gelangen. Ein Tipp um Harnleitersteinen vorzubeugen: Viel trinken!
Harnleiter von menscore 24. Juni 2022 Der Harnleiter ist die Verbindung vom Nierenbecken zur Harnblase und hat eine Länge von ca. 25 bis 30 Zentimeter. Da das Organ hohl ist, wird somit der Harntransport zwischen den Nieren und der Harnblase ermöglicht. Es gibt einen linken und einen rechten Harnleiter.
Harninkontinenz von menscore 24. Juni 2022 Bei einer Harninkontinenz funktioniert der Schließmuskel der Harnblase nicht mehr richtig und der Urin tröpfelt ungewollt und unkontrolliert heraus. Die Ursachen hierfür sind vielschichtig. Zum einen kann das Alter ein Rolle spielen aber auch Störungen der Harnröhre, Harnblase sowie eine vorangegangene Prostataoperation.