Sex
Geändert am: 03. Juli 2019

Wenig Sex - das sind die Folgen

Written by menscore Published in Sex
Fachliche Beratung: Ärztliche Redaktion
 
Wenig Sex - das sind die Folgen © benik.at - Fotolia.com

Wer längere Zeit keinen Sex mehr hatte, wird merken, dass sich die Sexflaute auch auf den Körper auswirkt. Sexuelle Enthaltsamkeit kann die körperliche und mentale Gesundheit auf vielfache Weise beeinträchtigen.

Höhere Stressanfälligkeit

Sex ist für viele eine wunderbare Art sich zu entspannen. Mit Sex lassen sich Stress und Angst lindern, da weniger Stresshormone freigesetzt werden. Und wer ein aktives Sexualleben pflegt, ist meist glücklicher und gesünder, was wiederum dazu beiträgt, dass noch weniger Stresshormone ausgestoßen werden.  Weniger Sex bedeutet meist auch, dass man sich gereizter fühlt, da die für den Sex typischen Endorphine und Oxytocine nicht mehr freigesetzt werden, die das gewünschte Glücksgefühl herbeiführen.

Höheres Risiko für Herzinfarkt plus Probleme mit der Prostata

Regelmäßiger Geschlechtsverkehr ist gut für die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Der Blutdruck stabilisiert sich und die Herzfrequenz normalisiert sich, während insgesamt das Risiko sinkt, einen Herzinfarkt zu erleiden. Sex-Entzug dagegen kann sich negativ auf die Gesundheit der Prostata auswirken. Wer weniger ejakuliert, soll ein höheres Risiko haben, an Prostatakrebs zu erkranken.

Das Risiko für Übergewicht steigt

Mit Sex lassen sich etwa 5 Kalorien in der Minute verbrennen, etwa so viel, wie bei einem flotten Spaziergang. Bei regelmäßigem Verkehr kann hier somit einiges zusammenkommen. Wer sexuell aktiv ist, fördert außerdem seine geistige Gesundheit und hat oft auch mehr Spaß daran, andere Sportarten auszuprobieren und damit zusätzlich etwas für die schlanke Linie zu tun. Zudem ist es oft so, dass bei Enthaltsamkeit nach dick machenden Ersatzbefriedigungen gesucht wird, meist in Form von Süßem oder Fast Food.

Gedächtnis und Immunsystem leiden auch

Langfristiger Verzicht auf Sex wirkt sich auf verschiedenste Art auf das Gesundheit und Wohlbefinden aus. Regelmäßiger Sex verbessert dagegen die Gedächtnisleistung, vor allem bei Personen zwischen 50 und 89 Jahren. Auch auf eine positive Auswirkung von regelmäßigem Sex auf die Intelligenz wurde bereits im Rahmen wissenschaftlicher Studien aufmerksam gemacht. Denn Sex verstärkt das Neuronenwachstum im Hippocampus des Gehirns. Aber nicht nur die Gedächtnisleistung profitiert vom häufigen Sex, sondern auch das Immunsystem. Beim Küssen wird Speichel ausgetauscht, was zu einer Stärkung der eigenen Abwehrkräfte führt, was es wiederum Krankheitserregern wie Viren und Bakterien erschwert, sich im Körper zu vermehren und Schaden anzurichten. Zwei bis dreimal die Woche Geschlechtsverkehr zu haben ist daher eine effektive Methode, das eigene Immunsystem zu stärken.

Die Beziehung leidet

Nicht nur die positiven Auswirkungen von Sex auf die Gesundheit lassen sich nicht von der Hand weisen. Sex spielt auch auf zwischenmenschlicher Ebene eine wichtige Rolle und trägt somit zur Festigung und Intensivierung von Partnerschaften bei und stärkt die Bindung und das Vertrauen beider Partner. Möchte oder muss einer der beiden auf Sex verzichten, geht dies meist auch mit der Angst einher, der Partner könnte fremdgehen, um seine Bedürfnisse zu befriedigen. Bei langfristigem Verzicht auf Sex kann sich der Körper auch an diesen Zustand gewöhnen, die Produktion von Sexualhormonen herunterfahren und es kommt zu einer sinkenden Libido, und die Lust auf Sex nimmt mit der Zeit dauerhaft ab. Männer, die lange Zeit keinen Sex haben, müssen damit rechnen, früher an erektiler Dysfunktion zu leiden.

 Weniger Schlaf, mehr Schmerz

Ohne Sex sind auch weniger Hormone vorhanden, die für einen erholsamen Schlaf zuständig sind. Die Schlafqualität kann also nachlassen. Hinzu kommt, dass man sich ohne Sex mehr seinem Schmerzempfinden widmet. Wer also beispielsweise unter Kopf- und Rückenschmerzen leidet, sollte es mit Sex versuchen, um sich einerseits abzulenken und um andererseits Endorphine und andere Hormone freizusetzen, die schmerzlindernd wirken.

 

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