Pflege
Geändert am: 28. Oktober 2020

Was gegen Achselschweiß hilft

Written by menscore Published in Pflege
Fachliche Beratung: Ärztliche Redaktion
 
Achselnässe und Schweißflecken - In dubio pro deo Hilfe bei Achselnässe © Gabriele Rohde - Fotolia.com

Für viele ist es unangenehm, im Büro oder auch bei normalen Alltagsaktivitäten für andere sichtbar übermäßig zu schwitzen. In diesem Artikel erfahren Sie, was Sie dagegen unternehmen können.

Beim Sport wird es wohl die wenigsten stören – ja es macht einen ja fast schon stolz, wenn man sehen kann, wie man sich geschunden hat – aber im Alltag kann übermäßiges Schwitzen schnell unangenehm werden. Vor allem im Büro oder wenn man privat unterwegs sind. Das auch als Hyperhidrosis bekannte Leiden kann infolge des Schamgefühls wegen übermäßigen Schwitzens zu psychischen Problemen führen. Hier die besten Möglichkeiten, dem Schweißfluss beizukommen.

Antitranspirant oder Deo?

Auch wenn die beiden Begrifflichkeiten häufig Synonym verwendet werden, unterscheidet sich ein Antitranspirant von einem Deodorant, und zwar dadurch, dass es schweißhemmend wirkt, indem es die Schweißdrüsen temporär verstopft und so die Absonderung von Schweiß vorübergehend reduziert. Ein Deodorant dagegen bekämpft nur den Geruch.
Am besten verwendet man ein Antitranspirant zwei Mal am Tag, einmal morgens und ein zweites Mal vor dem zu Bett gehen (für eine schweißfreie Nacht). Auch kann man ein Antitranspirant an anderen Stellen als den Achselhöhlen verwenden. Beispielsweise kann man es auch auf Arme, Beine und Füße auftragen. Um Hautirritationen zu vermeiden, sollte das Antitranspirant zuerst in geringen Mengen an einer unauffälligen Stelle an der Haut getestet werden. Man beachte im Zusammenhang mit Antitranspiranten auch die anhaltende Diskussion über die Aluminiumbestandteile, die krebserregend sein sollen.
Wenn man den Eindruck hat, dass ein Antitranspirant nicht die gewünschten Resultate erzielt, sollte man seinen Arzt aufsuchen.

Essgewohnheiten

Wer zu starkem und übermäßigem Schwitzen neigt, sollte vor allem auf heiße und scharfe Speisen verzichten. Obst, Gemüse, wenig gewürztes Fleisch und Nudeln hingegen sind nicht schweißtreibend.

Kleidung

Zu empfehlen ist auch atmungsaktive Kleidung. Auch ein Unterhemd könnte helfen. Für Sommertage eignet sich vor allem ein sogenanntes Funktionsshirt, das schnell trocknet und den Schweiß rasch von der Haut wegtransportiert. Diese Art Funktionskleidung besteht u.a. aus Polyester, Merinowolle oder auch Nylon. Ein Funktionsshirt wird in Bezug auf den Umgang mit der Schweißbildung bessere Dienste leisten als ein herkömmliches Baumwollshirt. Ein Funktionsshirt kann auch diskret unter dem Oberhemd getragen werden.

Notfall-Tasche

Um auf Nummer sicher zu gehen, kann man sich auch eine Art Notfall-Tasche packen. In diese gehört Ersatzkleidung: Socken, Hose, Unterwäsche, Hemd, Funktionskleidung, Handtücher, etc. Körperpflegeprodukte wie Deo, Antitranspirant oder auch ein Duschgel sollten nicht fehlen. Vielleicht gibt es auf der Arbeit die Möglichkeit mittags zu duschen.

Psychotherapie

Wenn sie das Gefühl haben, den Leidensdruck wegen des ständigen Schwitzens nicht mehr aushalten zu können, kann auch ein Psychologe aufgesucht werden. Dieser kann professionelle Unterstützung im Umgang mit den psychosozialen Folgen der Hyperhidrosis bieten.

Operation

Bei besonders ausgeprägten Fällen und sehr hohem Leidensdruck kann eine Operation das richtige Mittel sein. Dabei können die Schweißdrüsen unter den Achselhöhlen wahlweise entfernt oder die für die Schweißproduktion verantwortlichen Nerven zerstört werden. Die Nerventätigkeit kann man übrigens auch vorübergehend unterbinden lassen, und zwar mit dem Nervengift Botulinumtoxin, das injiziert werden muss.

 

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