Pflege
Geändert am: 19. Juli 2019

Lästige Probleme - leicht gelöst

Written by menscore Published in Pflege
Fachliche Beratung: Ärztliche Redaktion
 
Lästige Probleme - leicht gelöst © MAXFX - Fotolia.com

Exzessives Schwitzen, Bierbauch oder Haare auf dem Rücken – manch einer leidet unter diesen Problemen. Wie man dagegen vorgehen kann, um Abhilfe zu schaffen, lesen Sie hier.

Haare an unerwünschten Stellen

Entweder man hat sie oder man hat sie nicht: Haare auf dem Rücken. Spätestens in der Mitte der 20er entscheidet sich, zu welcher Gruppe man nun gehört. Manch ein Mann bleibt praktisch haarlos auf seiner Rückseite, bei anderen zeigen sich ein paar Büschel und bei einigen gestaltet sich der Haarwuchs auf dem Rücken extrem. Es bleibt jedem Mann letztlich selbst überlassen, ob er zu seinen Rückenhaaren steht oder sich damit unwohl fühlt. Eine Möglichkeit, dagegen vorzugehen, bietet die Laser-Haarentfernung. Mit dieser lassen sich die Rückenhaare verdünnen oder sogar komplett entfernen und das irgendwann dauerhaft.

Allerdings hat die Laser-Behandlung ihren Preis. Günstiger, aber auch aufwändiger, da die Prozedur regelmäßig wiederholt werden muss, ist Wachs, Haarentfernungscreme oder das Entfernen der Haare mittels Rasierapparat. Allerdings sind die letztgenannten Methoden nicht für die dauerhafte Entfernung von Haaren geeignet. Aber nicht nur auf dem Rücken können sich unerwünschte Haare breitmachen. Ein häufiges Problem bei Männern ist auch die sogenannte Mono-Braue. Die Augenbrauen sind in diesem Fall so dick und buschig, dass sie sich in der Mitte treffen und wie eine einzige Braue wirken. Verantwortlich für den starken Wuchs der feinen Härchen über den Augen sind dieselben Hormone, die auch den Bart wachsen lassen. Dauerhaft Abhilfe schaffen kann hier neben dem Laser auch die IPL-Methode (Intense Pulsed Light). Wer der Mono-Braue zu Hause Herr werden will, kann es auch mit der Pinzette versuchen. Nachteil: Pinzette bringt ebenfalls keinen dauerhaften Erfolg, sondern es muss regelmäßig gezupft werden.

Zu wenig Haare

Es kann aber auch das genaue Gegenteil eintreten. Statt sich über Haare an unerwünschten Stellen zu ärgern, leiden manche Männer an fliehendem Haaransatz. Das Haar beginnt oftmals ab dem Alter von 35 dünner zu werden, im Alter von 50 Jahren setzt dann häufig stärkerer Haarausfall ein. Zu bemerken ist oft zunächst ein zurückgehender Haaransatz, und es treten kahle Stellen auf. Haarwuchsmittel - etwa mit Wirkstoffen wie Minoxidil oder Finasterid – können helfen. Auch die Haartransplantation ist eine Option.

Unerwünschte Geräusche und Gerüche

Für manch eine Partnerin bedeutet das Schnarchen des Mannes schlaflose Nächte. Und auch für den Mann selbst kann regelmäßiges Schnarchen die Schlafqualität beeinträchtigen. Ein Arzt kann klären, ob dem Schnarchen ernsthaftere gesundheitliche Probleme zugrunde liegen, wie etwa eine Schlafapnoe.
Ein weiteres Problem kann häufiges Aufstoßen sein. In der Regel ist Rülpsen unschädlich, da der Körper so heruntergeschluckte Luft wieder loswird. Wenn das Rülpsen aber zusammen mit Symptomen wie Übelkeit oder Bauchschmerzen auftritt, kann das ein Zeichen für Verdauungsstörungen sein. Auch Flatulenzen können unangenehm sein. Dass der Körper hin und wieder Gas absondert, ist normal, einige Lebensmittel verstärken jedoch den Drang dazu. Hierzu gehören u. a. Bohnen, rohe Zwiebeln und viele Frucht- und Gemüsesorten. Wer diese Lebensmittel meidet, wird oft auch die Blähungen los.
Manch ein Mann leidet zudem unter strengem Körpergeruch, vor allem nach körperlicher Anstrengung. Der unangenehme Geruch entsteht dabei nicht durch den Schweiß selbst, sondern durch die Bakterien, die die verschwitzte Haut als Nährboden nutzen. Regelmäßiges Duschen, das Nutzen von Deos, das häufige Wechseln und Waschen der Trainingskleidung sowie das Vermeiden stark riechender Lebensmittel wie Knoblauch und Zwiebeln kann hier Abhilfe schaffen.
Und schließlich gehört auch der schlechte Atem zu den unerwünschten Körpergerüchen. Schlechter Atem wird durch Rauchen und stark riechende Lebensmittel begünstigt. Aber auch Bakterien spielen eine wichtige Rolle. Beim Zähneputzen sollte daher auch die Zunge nicht vergessen werden, da sich hier Bakterien bevorzugt ansiedeln. Bleibt das Problem bestehen, kann ein Zahnarzt weiterhelfen, denn womöglich liegt eine Zahnfleischerkrankung oder Mundtrockenheit vor.

Unerwünschtes Körperfett

Ein Waschbrettbauch muss es nicht sein, aber ihren Bierbauch wären viele Männer durchaus gern los. Trotz des allgemein gebräuchlichen Namens hat das unerwünschte Fett an der Taille nicht ausschließlich mit dem übermäßigen Genuss des alkoholischen Getränks zu tun. Jede Art fettreicher und ungesunder Ernährung lässt den Bierbauch wachsen. Mehr Bauchfett bedeutet wiederum ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen. Sport und eine ausgewogene Ernährung sind hier das erfolgsversprechende Mittel.

Unerwünschte Hautveränderungen

Fußpilz tritt häufig nach dem Barfußlaufen im Schwimmbad auf. Er zeigt sich durch Brennen und Jucken, zudem können Blasen oder Risse an Füßen und Zehen entstehen. In der Apotheke gibt es Salben, die dem Fußpilz den Garaus machen können.
Ein anderes Problem kann Rasurbrand sein, das sind kleine Unebenheiten nach dem Rasieren. Diese entstehen häufig, wenn die Haare in die Haut einwachsen. Zur Vermeidung sollte vor der Rasur heiß geduscht werden, um die Poren zu öffnen. Viel Rasiergel hilft ebenso, zudem sollte in Wuchsrichtung des Bartes rasiert werden, nicht gegen die Wuchsrichtung.

Übermäßiges Schwitzen

Schwitzen bei Hitze oder körperlicher Anstrengung ist normal. Wenn die Schweißabsonderung aber überhandnimmt, man ständig verschwitzte Hände hat und sich immer wieder Schweißflecken auf der Kleidung und vor allem unter den Achseln abzeichnen, kann es sehr lästig werden. Die übermäßige Schweißproduktion muss keinen besonderen Auslöser haben. Behandlungsmöglichkeiten reichen von Schwachstrombädern (Iontophorese) über Botulinumtoxin-Injektion bis hin zur operativen Entfernung der Schweißdrüsen. Betroffene sollten ihren Hautarzt darauf ansprechen.

 

 

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