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Geändert am: 13. Juli 2019

Wie viel wissen Sie über den Penis?

Written by menscore Published in Tuning
Fachliche Beratung: Ärztliche Redaktion
 
Wie viel wissen Sie über den Penis? © sitthipong - Fotolia.com

Das beste Stück des Mannes ist ein spannendes Thema. Und deshalb dürften die folgenden Fakten nicht nur für Männer interessant sein.

An der Nase eines Mannes…

Der Mythos, dass sich die Größe des Gliedes von der Größe anderer Körperteile wie Hände, Füße oder Nase ableiten lässt, hält sich hartnäckig, ist jedoch nicht korrekt. Bei sehr übergewichtigen Männern kann der Penis jedoch kleiner wirken, da er zum Teil durch Bauchfett verdeckt wird. Ein gesunder Bauchumfang ist hier also die beste Möglichkeit, den Penis größer aussehen zu lassen.

Über das Aussehen des männlichen Glieds

Kleinere Unebenheiten am Penis, die wie Gänsehaut wirken, sind oft Pickel oder eingewachsene Haare. Grund zur Sorge besteht hier also nicht. Bei Schmerzen oder wenn größere Beulen zu sehen sind, die vielleicht sogar bluten, sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden.

Ein wichtiges Thema für Männer (und auch für manche Frauen) ist zudem die Penislänge. Beim deutschen Mann misst das Glied im erigierten Zustand durchschnittlich 14,5 Zentimeter. Im europaweiten Ranking liegt er damit auf Platz 10. Manch einer, dem dies nicht ausreicht, lässt eine chirurgische Penisverlängerung durchführen. Im ungünstigen Fall entsteht nach der kostenintensiven Operation jedoch Narbengewebe, wodurch der Penis letztlich wieder verkürzt wird. Nicht wenige Männer, die sich einem solchen Eingriff unterziehen, sind daher mit dem Ergebnis auch nicht wirklich zufrieden.

Nicht jeder Penis ist gerade

Bei vielen Männern ist der Penis tatsächlich gerade, bei anderen ist eine Rechts- oder Linkskrümmung des Gliedes vorhanden. Sollte der Penis derart gekrümmt sein, dass bei einer Erektion Schmerzen auftreten, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Übrigens ist der rechte Hoden normalerweise etwas größer, während der linke Hoden üblicherweise etwas tiefer hängt.

Den sogenannten Penisbruch gibt es tatsächlich

Dieter Bohlen hat ihn damals in die Schlagzeilen gebracht – den Penisbruch. Darunter ist jedoch keine Fraktur im eigentlichen Sinne zu verstehen, da im Glied keine Knochen vorhanden sind, die brechen können. Im Glied sind jedoch Kammern zu finden, die sich bei einer Erektion mit Blut füllen. Bei Überlastung bzw. zu schnellen Bewegungen, können diese reißen. Ein solcher Penisbruch wird operativ behandelt.

Interessantes zur Erektion

Die erste Erektion haben Jungen bereits mit einem Jahr oder jünger, jedoch hat diese keinerlei sexuellen Bezug, sondern stellt sich aufgrund von Stimulation ein, etwa beim Windelwechseln. Selbst im Mutterleib können Ungeborene schon eine Erektion haben, wie Ultraschallbilder gezeigt haben.

Wer als Erwachsener unter einer Dauererektion (Priapismus) leidet, die zudem schmerzhaft ist, sollte sich in ärztliche Behandlung begeben. Unbehandelt kann Priapismus eine erektile Dysfunktion nach sich ziehen. Diese Dauererektion kann verschiedene Gründe haben, zum Beispiel aufgrund von Medikamenten, Drogen oder krankheitsbedingt. Als Sofortmaßnahme kann eine kalte Dusche und Treppensteigen helfen, damit das Blut wieder aus dem Penis zurück in den restlichen Körper fließen kann. Eine ärztliche Behandlung ist jedoch dringend empfohlen.

Es ist im Übrigen völlig normal, auch im Schlaf eine Erektion zu haben, viele Männer dürften mit der bekannten Morgenlatte vertraut sein. Drei bis fünf Erektionen in der Nacht sind durchaus üblich. Fehlende nächtliche Erektionen können hingegen ein Indikator für medizinische Probleme sein.

Je älter, desto häufiger Erektionsstörungen

Im Alter von 40 Jahren leiden schon 40 Prozent aller Männer unter erektiler Dysfunktion, mit zunehmendem Alter steigt auch die Zahl der Betroffenen. Meist weisen Erektionsstörungen aber auch auf gesundheitliche Probleme hin, die von Diabetes über Depressionen bis hin zu Fettleibigkeit reichen können.

Interessantes zur Masturbation

Ein weiterer Mythos ist, dass zu viel Masturbieren gesundheitsschädlich ist. Tatsache ist, dass es keine feste Zahl gibt, wie häufig es normal ist, zu masturbieren, dies ist von Person zu Person verschieden. Problematisch wird es erst, wenn so oft selbst Hand angelegt wird, dass Schule, Arbeit oder Beziehung vernachlässigt werden und sich der Alltag maßgeblich nur um die Selbstbefriedigung dreht. Was jedoch stimmt ist, dass Masturbation nicht dieselben positiven körperlichen Auswirkungen für den Mann hat, wie echter Sex. Sex ist gut fürs Herz und die Prostata und kann sogar gegen Schmerzen helfen. Masturbation bringt diese Vorteile nicht mit sich. Wieso der Körper diesen Unterschied macht, ist jedoch noch nicht wissenschaftlich erforscht.

 

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