Erektion
Geändert am: 12. März 2020

Wenn die Sex-Flaute in die Verlängerung geht

Written by menscore Published in Erektion
Aus der ärztlichen Redaktion
 
Frau genervt, Mann schaut Fußball © WavebreakmediaMicro - Fotolia.com

Besonders während der wichtigen Fußballturniere befindet sich ganz Deutschland im Ausnahmezustand. Wochen lang dreht sich alles um das runde Leder. Aber wo bleibt da der Sex? Wie Sie spätestens nach der WM das Liebesspiel aus dem Abseits holen.

Ob im Job, in Bars oder in deutschen Wohnzimmern – König Fußball regiert die Welt. Wenn die eigene Mannschaft zum Spiel antritt, gibt es für viele Fans kein Halten mehr. In ihren Betten kann hingegen Flaute herrschen. Denn wie Studien gezeigt haben, bevorzugen Männer das runde Leder gegenüber dem Matratzensport mit der Partnerin. Doch was, wenn mit dem Abpfiff des letzten Spiels die Liebe nicht wieder entflammt und die Flaute in die Verlängerung geht? Ursache könnten Erektionsstörungen sein, die man glücklicherweise gut behandeln kann – wenn man denn weiß, was zu tun ist.

Für Frauen, die sich nach Zweisamkeit sehnen und nicht für Fußball begeistern können, sind die Aussichten nicht sonderlich gut. Denn viele Männer widmen sich lieber einem wichtigen Fußballspiel, als dem Sex - das ist seit Untersuchung des The Social Issues Research Centre mit dem Titel "Football Passion" schon länger bekannt. Lediglich fünf Prozent würden das Liebesspiel etwa einem WM-Finale vorziehen – ein ernüchterndes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass Männer unter Normalbedingungen – also abseits des Fußballplatzes und jenseits der WM – 34,2 mal pro Tag an Sex denken, wie im Rahmen einer Studie vom Department of Psychology, The Ohio State University at Mansfield, ermittelt wurde. Die Arbeit erschien 2012 in The Journal of Sex Research.

Übrigens: Auch die Spielerfrauen müssen während der Turniere auf ein Schäferstündchen verzichten. Schuld daran sind die Befürchtungen der Trainer, dass das Liebesspiel den Kickern zu viel Energie rauben könnte.

Wenn das Liebesaus zum Dauerbrenner wird

Mit zunehmendem Alter wird für viele Paare ein erfülltes Sexualleben zur Ausnahme. Schuld daran sind häufig nicht etwa fehlende Attraktivität oder ein Fußballspiel, sondern Erektionsstörungen, an denen rund 52 Prozent aller Männer im Alter von 40 bis 70 Jahren zeitweise leiden. Es kann sein, dass die Erektionsprobleme nur kurze Zeit oder nur einmalig auftreten. Sollten sie aber länger anhalten oder häufiger vorkommen, könnte dies ein Anzeichen für eine so genannte Erektile Dysfunktion sein. Auch können sich zu den Erektionsstörungen noch Prostatabeschwerden wie Probleme beim Wasserlassen dazugesellen.

1:0 für die Offenheit

Wenngleich das Phänomen Erektionsstörungen sehr weit verbreitet ist, fällt es vielen Männern schwer, offen darüber zu sprechen. Dabei leidet auch sie unter seinen Erektionsstörungen. Für viele Paare ist daher ein offenes, ehrliches Gespräch der Anpfiff für einen Neubeginn, der mit dem Besuch beim Arzt und einem ausführlichen Arzt-Patientengespräch beginnt. Nur so kann der Arzt eine sichere Diagnose stellen und die für den Patienten und die Partnerin passende Behandlungsoption empfehlen.

Behandlungsmöglichkeiten holen das Liebesleben aus dem Abseits

Erektionsstörungen können mit verschreibungspflichtigen Medikamenten in Tablettenform, sogenannten PDE 5-Hemmern, behandelt werden. Hier gibt es verschiedene Lösungen: die Bedarfs- und die Konstanztherapien. Konstanztherapien werden täglich eingenommen und eignen sich für Paare, die ihr Liebesleben zeitlich losgelöst von der Medikamenteneinnahme flexibel und spontan genießen möchten. Bedarfstherapien werden mindestens 30 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen und unterscheiden sich in der Wirkdauer.

Um eine Behandlung zu finden, die gut zu den eigenen Bedürfnissen passt, ist es ratsam, den Arzt offen nach den verschiedenen Möglichkeiten fragen, damit die Flaute im Bett schnell behoben wird.

 

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