Wussten Sie schon?
Geändert am: 26. April 2021

Gesundheit: Was Männer von Frauen lernen können

Written by menscore Published in Wussten Sie schon?
Fachliche Beratung: Ärztliche Redaktion
 
Gesundheit: Was Männer von Frauen lernen können © Tyron Molteni - Fotolia.com

Frauen leben im Schnitt rund fünf Jahre länger als Männer – auch, weil sie gesundheitsbewusster sind. In diesem Punkt können Männer von Frauen einiges lernen.

Im Internet gibt es zahlreiche Clips, die Männer bei waghalsigen Aktionen im Alltag zeigen und mit der Pointe enden „Darum leben Frauen länger als Männer“. Ganz aus der Luft gegriffen ist diese Behauptung aber nicht. Zwar riskieren die Wenigsten bei einfachen Alltagstätigkeiten Leib und Leben, doch in puncto Gesundheit lässt die Disziplin vieler Männer zu wünschen übrig. Dabei ist es gar nicht so schwer, es den Damen gleichzutun.

Nehmen Sie Termine zu Vorsorgeuntersuchungen wahr

Vorsorgeuntersuchungen, die ab dem 45. Lebensjahr empfohlen werden, sollten Sie wahrnehmen. Frauen sind in diesem Punkt mehr auf Zack. Schwere Erkrankungen wie z.B. Prostata- oder Darmkrebs lassen sich durch eine Vorsorgeuntersuchung oftmals frühzeitig erkennen. Dadurch steigen die Chancen auf eine vollständige Genesung enorm.

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Konsum von Alkohol und Zigaretten reduzieren

Für Viele sind Alkohol und Zigaretten ein fixer Bestandteil ihres Lebens geworden. Oft als Ventil, um den Stress des Alltag abzufedern. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Männer mehr rauchen und trinken als Frauen. Das ist beispielsweise im „Gender-Datenreport“ des Bundesfamilienministeriums nachzulesen. Es lohnt sich, langfristig an einer Entwöhnung der Suchtmittel zu arbeiten. Besonders -aber nicht nur - im Alter wird es einem die Gesundheit danken. Wer sich bereit fühlt, diesen Schritt zu gehen, spricht am besten seinen Hausarzt an. Dieser kann hierzu umfassend beraten.

Auf Signale von Körper und Seele achten

Männer gehen in der Regel erst zu einem Arzt oder Therapeuten, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Schmerzen werden oftmals bis zur Belastungsgrenze ignoriert und seelischen Leiden widmet man sich meist auch erst, wenn der Leidensdruck schon viel zu groß geworden ist. Von der Vorsicht der Frauen können Männer auch diesbezüglich noch etwas lernen.
Das heißt jetzt nicht, dass man wegen jeder Kleinigkeit professionelle Hilfe suchen soll. Stattdessen geht es darum, auf den eigenen Körper und die Seele zu hören. Ergo Warnsignale nicht zu ignorieren und bei Beschwerden (egal ob physischer oder psychischer Natur) Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn diese nicht von selbst wieder verschwinden.

Risikobereitschaft überdenken

Zwischen dem dreißigsten und dem vierundsechzigsten Lebensjahr sterben laut dem Robert-Koch Institut (RKI) ca. doppelt so viele Männer wie Frauen. Neben den oben aufgezählten Faktoren spielt auch die Risikobereitschaft eine große Rolle: Männer begeben sich viel eher als Frauen in Situationen, die etwaige Sicherheitsrisiken bergen – ganz ohne Schutzausrüstung. Auf das Tragen einer Schutzausrüstung sollte vor allem bei entsprechenden Aktivitäten, etwa in der Freizeit, nicht verzichtet werden. Diese kann lebensrettend sein. Auch sollte man seine eigenen Fähigkeiten nicht überschätzen und sich in seinen Hobbys und sportlichen Aktivitäten nur langsam steigern.

 

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