Wussten Sie schon?
Geändert am: 16. März 2020

Das macht den Bauch fett

Written by menscore Published in Wussten Sie schon?
Fachliche Beratung: Ärztliche Redaktion
 
Das macht den Bauch fett © MartesiaBezuidenhout - Fotolia.com

Mit fortschreitendem Alter wird es leichter, Bauchfett anzusetzen und schwieriger, es wieder loszuwerden. Hier die Kalorienbomben unter den Lebensmitteln und Tipps, wie man sie entschärft.

Kartoffelchips

100 Gramm Kartoffelchips haben je nach Sorte und Hersteller zwischen 500 und 600 Kalorien. Um die zu verbrennen, muss man länger als eine Stunde laufen. Fettarme, möglichst selbstgemachte Popcorn sind eine gute Alternative. Bei erheblich weniger Kalorien kann man außerdem öfter in die Schüssel greifen.

Bier

Die durchschnittliche Flasche Bier mit 0,33 Litern hat etwa 150 Kalorien. Wer es bei einer Flasche bewenden lassen kann, ist im Vorteil. Wer mehr trinken möchte, könnte auf Light Bier umsteigen. Immerhin haben diese nur etwa 100 Kalorien pro Flasche.

Nachos/ Tortillachips

Tortillachips bzw. Nachos sind ähnlich kalorien- und fettreich wie Kartoffelchips: 100 Gramm enthalten etwa 22 Gramm Fett und insgesamt etwa 500 Kalorien. Und dann sind da noch die Dips. Besonders Käsedips erhöhen die Kalorienmenge nochmals ganz erheblich. Und selbst die Chilisauce, die zwar nur wenig Fett enthält, hat noch eine Menge Zucker und damit reichlich Kalorien, die sich als Fett vornehmlich in der Bauchpartie ansiedeln.

Fettes rotes Fleisch

Wenn Sie Fleisch mögen, werden Sie ein großes, saftiges Steak lieben. Aber ein 400-Gramm Steak kann über 1.000 Kalorien haben, und das bei 37 Gramm "schlechten" Fetts. Beilagen, Vorspeisen oder Getränke sind da noch nicht mit eingerechnet.
Entscheiden Sie sich besser für mageres Fleisch wie etwa ein Lendensteak. Und das Stück sollte so groß sein wie Ihre Faust und nicht wie Ihr Teller.

Salami-Pizza

Pizza könnte einigermaßen gesund sein. Wenn Sie jedoch Beläge wie Salami oder Schinken mögen, nehmen Sie mit einem Stück Pizza etwa 300 Kalorien zu sich. Aber wer hört schon nach einem Stück auf?
Bestellen oder belegen Sie Ihre Pizza stattdessen Pizza mit Gemüse, erhalten Sie zusätzliche Ballaststoffe und Nährstoffe und können außerdem bis zu 100 Kalorien pro Stück einsparen.

Riesenburger

Je größer er ist, desto mehr belastet er auch Ihr Kalorienbudget. Einige haben mehr als 1.000 Kalorien und bis zu 75 Gramm Fett.
Figurfreundlicher sind gegrillte Burger aus magerem Rinderhack- oder magerem Geflügelfleisch. Aus gesundheitlicher Sicht spricht auch einiges dafür, den Fleischburger hin und wieder durch einen vegetarischen Burger zu ersetzen.

Pommes Frites

Pommes sind lecker, keine Frage. Aber schon 100 Gramm haben mehr als 300 Kalorien. Und da wir die Pommes selten pur essen, sondern meist zu ebenfalls fettigen Burgern oder Chicken Nuggets sowie sahniger Mayo oder süßem Ketchup, bekommt der Bauch eine besonders große Ladung Fett geliefert. Je mächtiger die Hauptspeise, desto eher sollte man sich für einen Beilagensalat statt für Pommes entscheiden.

Berliner

Sie können frischen Berlinern nicht widerstehen? Wenn Sie zu oft nachgeben, können sie Ihrem Bauch beim Wachsen zusehen. Denn ein Berliner mit Zuckerguss hat etwa 300 Kalorien.
Hin und wieder mal ein süßes Stückchen vom Bäcker sollte dagegen kein Problem sein.

Eis

Eis ist lecker und kühlt im Sommer. Außerdem enthält es im Falle von Milcheis auch ein wenig Kalzium. Allerdings liegt es je nach Sorte mit 75-120 Kalorien pro Kugel/ Portion auch ganz vorne bei den Dickmachern.
Wasser-Eis und Sorbet können eine kalorienärmere Alternative sein, wenn man auf den sahnig-cremigen Charakter verzichten kann.

Softdrinks

Cola, Fanta und andere zuckerhaltige Erfrischungsgetränke sowie gesüßte Obstsäfte enthalten bis zu 400 Kalorien pro Liter. Für die aufputschende Wirkung kann man auch schwarzen Kaffee trinken, der hat so gut wie keine Kalorien. Und als Durstlöscher ist Wasser einer der besten. Wer auf seinen Softdrink oder O-Saft nicht verzichten will, kann auch eine Schorle trinken, da spart er immerhin die Hälfte der Kalorien ein.

Chicken Wings

Eine Portion Hähnchenflügel enthalten ungefähr 700 Kalorien, wobei die meisten davon sich in der knusprigen Haut verstecken. Wenn auch nicht ganz so lecker, aber dafür mit mehr Protein für den Muskelaufbau und erheblich weniger Kalorien, sind gegrillte Hähnchenstreifen.

Tiefkühl-Essen

Bequemlichkeit ist grundsätzlich nicht verkehrt und dann und wann mal ein Fertiggericht ist in Ordnung – wenn Sie eines auswählen, das nicht zu viele Kalorien und zu viel Fett hat. Die meisten Tiefkühlgerichte enthalten viel Salz und ein Großteil ihrer Kalorien stammt aus den schädlichen Transfetten.

All-you-can-eat Buffet

Gehören Sie auch zu denen, die ihren Teller möglichst voll beladen? Eine große Auswahl an leckeren Speisen, schön angerichtet, und dann vielleicht noch der Futterneid – und wir können uns beim Auftürmen der Speisen auf unseren Teller nicht mehr bremsen. Um die Kalorien nicht ganz aus den Augen zu verlieren, kann man zu etwas mehr gedämpftem Gemüse und Salat greifen und vor allem die fettigen Dressings und Saucen weglassen.
Wer sich gar nicht bremsen kann, sollte versuchen, Buffets zu meiden und stattdessen à la carte zu bestellen.

Joghurt

Nicht alles, was lecker ist, setzt sich auch am Bauch fest. In einer Studie gehörte Joghurt (zusammen mit Gemüse, Vollkornprodukten, Früchten und Nüssen) zu den Lebensmitteln, die nicht mit Gewichtszunahme in Zusammenhang standen.

Ballaststoffe

Eine Studie ergab, dass Menschen, die mehr lösliche Ballaststoffe zu sich nahmen, weniger Bauchfett als andere hatten. Nur zehn Gramm lösliche Ballaststoffe pro Tag machten den Unterschied. Das entspricht der Menge in zwei kleinen Äpfeln oder einer Portion Erbsen.

Sich bewegen

Sie können es wahrscheinlich nicht mehr hören, aber regelmäßige Bewegung kann beim Abnehmen helfen. Es gibt zwar keine Übungen, mit denen Sie gezielt Bauchfett verbrennen können, aber mit mehr körperlicher Aktivität verbrennen Sie Fett am ganzen Körper, und eben auch am Bauch.
Wer bereits übergewichtig ist, verbessert seine Chancen gesund zu bleiben, wenn er nur zehn Prozent seines Gewichts verliert.

 

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