Wir verwenden Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite menscore.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen in unserer Datenschutzerklärung. Hier klicken um sich von Google Anlaytics abzumelden.
Wussten Sie schon?
Geändert am: 10. Juni 2018

Warum Sie immer hungrig sind

Written by  menscore, Published in Wussten Sie schon?
Fachliche Beratung: Ärztliche Redaktion
 
Warum Sie immer hungrig sind © Africa Studio - Fotolia.com

Wer schon kurz nach dem Frühstück oder Mittagessen wieder Hunger verspürt, hat entweder zu wenig gegessen oder einfach das Falsche konsumiert - mit der Folge, dass  er ständig Hunger hat. Doch es gibt noch mehr Ursachen für anhaltenden Hunger.

Das falsche Essen

Wer zu den Hauptmahlzeiten nichts Vernünftiges isst und stattdessen nur zu zucker- und fetthaltigen Snacks greift, tut seiner Gesundheit nichts Gutes. Und auch das Sättigungsgefühl, wie es sich nach einer ausgewogenen Hauptmahlzeit in ausreichender Menge einstellt, bleibt aus – mit der Folge, dass man schon nach kurzer Zeit wieder das Gefühl von Hunger hat. Statt Gebäck und anderen Snacks, sollten beim Essen lieber vollwertige Lebensmittel auf den Tisch kommen. Gemüse, Obst sowie gesunde Fette und Eiweiße, aber auch viele Ballaststoffe sind wichtig, damit ein gutes Sättigungsgefühl eintritt und auch eine ganze Weile anhält. Vor allem Vollkornprodukte halten lange satt, sodass man erst zur nächsten Hauptmahlzeit wieder Hunger hat.

Stress erhöht den Appetit auf Ungesundes

Wer akut gestresst ist, schüttet mehr Adrenalin aus, was für ein erhöhtes Hungergefühl sorgt. Wenn man allerdings länger unter Stress steht, ist das Hormon Cortisol erhöht, das zu echtem Heißhunger führt und dazu, dass man in dieser Zeit zu allem greift, was gerade in Reichweite ist. Gesundes ist da nur selten dabei, vielmehr sind es viele Snacks, Kaffee und süße Getränke, die während eines stressigen Tages oft nebenbei konsumiert werden. Sorgt man dagegen für mehr Entspannung, sinkt auch der Cortisolspiegel wieder und der Heißhunger lässt nach.

Eigentlich Durst

Oftmals hat man auch gar keinen Hunger, sondern Durst, wenn man sich hungrig fühlt. Am besten trinkt man zunächst ein Glas Wasser, um herauszufinden, ob es wirklich Hunger oder nur ein Durstgefühl war. Viel trinken hat zudem den Vorteil, dass der Magen zwischendurch gefüllt wird und man dadurch weniger isst.

Zu viel Süßes vermeiden

Ein Grund für ein ständiges Hungergefühl sind zu viele süße Snacks und Getränke. Denn immer wenn dem Körper Zucker zugeführt wird, wird Insulin freigesetzt – mehr als der Körper eigentlich benötigt. Dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel übermäßig und man entwickelt schnell wieder Heißhunger, der gestillt werden will.

Diabetes

Auch Diabetes kann ein Grund für ein übermäßiges Hungergefühl sein. Wird dieses zusätzlich von einer starken Müdigkeit, erhöhten Urinproduktion und Gewichtsabnahme begleitet, sollte man einen Arzt aufsuchen, um die Erkrankung auszuschließen bzw. einem eventuell festgestellten Diabetes entsprechend behandeln zu können.

Niedriger Blutzucker

Manche Menschen neigen dazu, schneller einen niedrigen Blutzucker zu haben als andere. Hier ist es wichtig, dass man regelmäßig isst und keine Mahlzeit auslässt, um keine extremen Heißhungerattacken aufgrund eines zu niedrigen Blutzuckerspiegels zu bekommen. Besser ist es, regelmäßige Mahlzeiten einzuhalten, damit der Blutzuckerspiegel stabil bleibt.

Langsam essen

Auch wer zu schnell isst, stört das normale Sättigungsgefühl. Denn normalerweise benötigt der Körper etwa 20 Minuten, bis sich das Sättigungsgefühl einstellt. Ist man früher fertig, fehlt dieses und man isst automatisch mehr, als man eigentlich muss. Besser ist: Kleine Bissen nehmen, ordentlich kauen und sich ganz auf das Essen konzentrieren.

Leckere Dinge wecken das Hungergefühl

Auch wenn man etwas Leckeres riecht oder sieht, zum Beispiel seine Lieblingsspeise, fühlt man sich schnell hungrig, obwohl vielleicht die letzte Mahlzeit noch gar nicht so lange her ist. Hier gilt es, genau zu prüfen, ob es wirklich ein Hungergefühl ist oder eher die Lust auf die leckere Lieblingsspeise.

Nicht aus Frust essen

Auch starke Gefühle sind oft ein Auslöser für zusätzliche Mahlzeiten, die nicht unbedingt sein müssen. Besonders wenn man sich ärgert, ängstlich oder traurig ist, wird gerne zum Trost zu irgendwelchen Snacks gegriffen.

Schilddrüsenüberfunktion

Wenn die Schilddrüse zu viele Hormone produziert, zeigt sich das durch Nervosität, schlechte Laune oder auch durch ein erhöhtes Hungergefühl. Die Schilddrüsenüberfunktion lässt sich sehr gut mit Medikamenten behandeln.

Medikamente

Auch eine Medikamenteneinnahme kann ein möglicher Grund für ein ständiges Hungergefühl sein. Zum Beispiel verstärken Medikamente gegen Depressionen den Hunger und die Betroffenen haben deutlich mehr Hunger als vor Behandlungsbeginn. Auch Allergiemedikamente oder Kortisonpräparate haben bei vielen Patienten diese Wirkung.

Zu wenig Schlaf

Wer zu wenig schläft, isst mehr, da sich das Gleichgewicht der Hormone verändert, die für das Hungergefühl zuständig sind. Gerne greifen Wenigschläfer dabei zu ungesunden Snacks, die zu viele Kalorien und ungesunde Fette beinhalten.

 

Size-Rechner

Berechnen Sie hier die für Sie optimale Größe von Kondomen.



 

ANZEIGE